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GOLDRINGE – Alle Informationen rund um den Trau- und Ehering

Der Goldring

Der Goldring ist das unangefochtene Symbol für Verliebte, Verlobte und Verheiratete. Am richtigen Finger dokumentiert er zudem den Familienstatus. Außerdem ist er unverzichtbares Mode-Accessoire.  Um die vielen Facetten dieses wundervollen Schmuckstücks zu erfassen bieten wir mit dieser Seite einen umfangreichen Ratgeber, mit dessen Hilfe Sie alle Feinheiten in Bezug auf Bedeutung, Auswahl und Pflege des Goldrings für sich erfahren können.

Wie wird ein Goldring hergestellt?

Goldschmied stellt Goldring her und setzt Diamanten in Werkstatt ein.

Ein Goldschmied bei der Arbeit: Der Herstellung eines Goldrings mit Diamanten.

Die Herstellung findet auch heute noch zu weiten Teilen in echter Handarbeit statt. Zunächst fertigt der Goldschmied Barren-Rohlinge. Hierbei wird das Gold und ggf. andere Metalle bei über 1.000 Grad erhitzt. Dieser Vorgang nennt sich Legieren.

Die dann flüssige Goldlegierung wird in eine Barren-Form gegossen. Danach werden die Rohlinge solange gewalzt,  bis sie die Breite der gewünschten Goldringe haben. Durch das Walzen gewinnt das Material außerdem an Festigkeit. Als nächstes werden aus den Barren die Ring-Rohlinge ausgestanzt. Für maximale Härte werden die Rohlinge nun aufgedehnt. Erst danach wird der Rohling aufgedreht. Aufdrehen bedeutet auf die richtige Ringgröße angepasst zu werden. Dazu kommt der Rohling auf den Dorn und wird auf die bestellte Größe angepasst. Danach geht es auf die Drehbank. Hier wird die Form der Ringschiene definiert. Zuletzt werden die Verzierungen mittels Handarbeit oder moderner durch Laser-Technik bearbeitet. Mithilfe der Sinter-Technik lassen sich auch zwei Ringe unterschiedlicher zusammenpressen und verschmelzen. Bevor der Ring nun übergeben werden kann wird er vom Goldschmied veredelt, gereinigt und final begutachtet.

Kosten für Goldringe?

Einen pauschalen Preis für Goldringe gibt es nicht. Entscheidend für den Kaufpreis ist der Reinheitsgehalt des Goldes sowie die zusätzlichen verarbeiteten Materialien und die Art der Verarbeitung. Günstige Goldringe in schlichten Ausführungen aus Gelb-, Weiß- oder Rotgold sind bereits zwischen 100 € und 250 € erhältlich.

Goldringe mit einem mittleren Karat-Anteil, eingesetzten Edelsteinen und Verzierungen kosten eher zwischen 250 € und 700 €.

Im hochpreisigen Segment sind jedoch keine Grenzen nach oben gesetzt. Während man den Wert eines hochkarätigen Goldringes noch anhand seines Gewichts grob einschätzen kann, sind durch die Verwendung von Brillanten und Diamanten Preise in atemberaubender Höhe möglich.

Wie viel Karat hat ein Goldring?

Karat ist die Maßeinheit, mit dessen Hilfe der Feingehalt von Gold bestimmt werden kann. Der Begriff kommt ebenfalls bei Edelsteinen vor, was uns an dieser Stelle nicht weiter interessieren soll. Der Wert Karat (kt) gibt an, wie groß der tatsächliche Gewichtsgehalt an reinem Gold in der Gesamtmasse (bei uns: im Goldring) verarbeitet wurde.

Die tabellarische Übersicht und Bezeichnungen von Feingold.

Karat (kt) Bezeichnung Gewichtsprozent Gold in Prozent (%)
8 Gold 333 33,33 %
9 Gold 375 37,5 %
14 Gold 585 58,5 %
18 Gold 750 75,0 %
20 Gold 833 83,3 %
21 Gold 875 87,5 %
21,6 Gold 900 90,0 %
22 Gold 916
(Crown Gold)
91,67 %
23,2 Gold 965
(Thai Gold)
96,5 %
24 Gold 9999
Feingold
99,99 %
goldpreis infografik

Infografik: Das Verhältnis zwischen Karat und Preis je Gramm in tabellarischer Form.

Silber wird übrigens nicht in Karat sondern in Lötigkeit angegeben.

Welchen Wert hat ein Goldring?

Um den Wert eines Goldrings bestimmen zu lassen sucht man in jedem Falle ein Fachgeschäft auf. Diese können den Wert eines Goldringes mit wenigen Tests bestimmen. Der Preis hängt eng mit dem aktuellen Goldpreis und natürlich der gewählten Legierung zusammen. Weniger wichtig sind Faktoren wie Verzierungen, Prägungen oder Alter.

Für eine erste Einschätzung über den Wert des Schmuckstücks kann man, sofern im Ring ein Hinweis auf den Feingehalt gegeben ist, zuhause selber wiegen. Die meisten Ringe besitzen einen Stempel (eine Punze), wo der Feingehalt ausgewiesen ist. Das letzte Puzzle-Stück ist der Ankaufspreis je Goldeinheit, den der Käufer bietet. Die aktuellen Preise lassen sich schnell im Internet recherchieren.

Beispiel-Rechnung

Angenommen, ein Ring hat eine 333er Feingold-Legierung, wiegt 70 Gramm und der Händler bietet den tagesaktuellen Kurs (Stand 18.11.2018) von 11,44 € / Gramm. Ein weiterer gleich schwerer Ring mit 23,2 Karat (965er Legierung) wird zu 33 € / Gramm angekauft. Dann lässt sich der Preis wie folgt berechnen:

  • Formel: Gewicht x (Feingoldgehalt / 1.000) x Kaufpreis
  • Beispiel 1: 70 Gramm x (333 / 1.000) x 11,44 € = 266,67 €
  • Beispiel 2: 70 Gramm x (965 / 1.000) x 33 € = 2.229,15 €

Es wird sehr deutlich, dass der Unterschied zwischen Gold mit niedrigem und hohen Feingoldgehalt sich sehr stark auf den Preis auswirkt! 

Es kann es sich durchaus lohnen, den Ring mehreren Käufern anzubieten, da die Preise je Gramm leicht variieren können.

Neben dem tatsächlichen Wert des Goldrings gibt es für viele Besitzer noch den immateriellen Wert. Dieser lässt sich jedoch nur in den seltensten Fällen in den Kaufpreis einarbeiten. In besonderen Fällen, bspw. dann, wenn es sich um einen Ring mit Geschichte (getragen von Goethe, Schiller und anderen historischen Personen) kann der Ring in einem Auktionshaus weitaus mehr Wert sein als wenn nur der Goldwert berücksichtigt wird. Familienschmuck in der fünften Generation hingegen ist für einen Händler irrelevant. Hier wird nach dem tagesaktuellen Goldpreis angekauft.

Welche Unterschiedlichen Goldringe gibt es?

  • Gelbgold
  • Weißgold
  • Rosegold
  • Rotgold

Der Verlobungsring aus Gold

Verlobungsringe aus Gold sind echte Klassiker und halten bei entsprechender Pflege genauso lange wie ihre Liebe. Ein Leben lang. Günstige Verlobungsringe aus Gold sind bereits ab ca. 100 € erhältlich, wenngleich man hier natürlich Abstriche bei der Qualität in Kauf nimmt. Für den perfekten Heiratsantrag ist der Verlobungsring jedoch nahezu essentiell und unterstreicht die Absicht, dass Leben miteinander zu teilen.

Der Brauch, dass der Mann der Frau einen Ring zur Verlobung schenkt geht bis ins frühe Mittelalter und der römischen Antike zurück. Der Ring diente damals als Empfangsbestätigung für den Erhalt der Mitgift. Als Erfinder des Verlobungsrings gilt Papst Stephan I.

Das heute jedoch der Verlobungsring aus Gold meist die erste Wahl ist, lässt sich auf gutes Marketing in der Nachkriegszeit zurückführen. Der Diamantproduzent De Beers ließ sich im Jahre 1947 den Slogan „Ein Diamant ist für immer“ texten. Nur 20 Jahre später waren bereits 80% der Frauen in den USA mit einem Goldring inklusive eingesetztem Diamanten ausgestattet. De Beers warb in 2015 erneut mit dem Slogan, der vielen als eines der größten Marketing-Schachzüge überhaupt gilt.

Während der Ehering übrigens meist gemeinsam ausgesucht wird, gehen Männer beim Verlobungsring häufig alleine auf die Suche. Sonst wäre die große Überraschung dahin.

Der Ehering aus Gold

Unter allen Schmuckstücken kommt dem Ehering meist die größte Bedeutung zu. Denn wer sich das Ja-Wort gibt schließt einen Bund fürs Leben. Entsprechend sollte das passende Schmuckstück gut gewählt werden. Es muss haltbar, edel und anmutig zugleich sein und die eigene Persönlichkeit unterstreichen. Und da Gold als Material diese Anforderungen erfüllt, fällt die Wahl überproportional häufig auf den Ehering aus Gold. Gold bringt zudem viele positive Eigenschaften mit um einen Ring besonders, unverwechselbar und langlebig werden zu lassen. Es lässt sich einfach verarbeiten, mit anderen Materialien kombinieren und je nach gewählter Karat-Anzahl ist auch für kleinere Geldbeutel sicher ein passender Goldring dabei. Denn maßgeblich wird der Preis eines Eherings aus Gold durch den Karat-Anteil bestimmt. Greift man auf eine 333 er Legierung zurück, sind Eheringe bereits für wenige hundert Euro erhältlich.

Der Goldring beim Mann

Herren und Männer tragen Goldringe nicht nur als Verlobungs- oder Ehering. Vielmehr unterstreichen Goldringe auch den persönlichen Stil. Als klassischer Herrenring ziert er nicht nur die Finger von Lebemännern und Aufschneidern. Besondere Hingucker sind Goldringe immer dann, wenn es ins Extravagante abdriftet. Ein goldener Totenkopf Ring oder ein adelig anmutender Siegelring sollen nur exemplarisch für die Vielseitigkeit stehen und hier genannt sein.

Der Goldring für Damen

Auch für die Dame gilt. Man muss nicht in den Bund der Ehe eintreten um einen Goldring zu tragen. Der Goldring ist für viele Outfits das I-Tüpfelchen und lässt sich perfekt mit andern Accessoires, Ringen oder Ohrringen kombinieren.

Die Ringgröße bestimmen – So wird es gemacht.

Die richtige Ringgröße lässt sich mittels verschiedener Verfahren einfach ermitteln. Die besten Möglichkeiten stellen wir hier vor. Einige Methoden eignen sich auch, um die Ringgröße heimlich zu ermitteln. Das ist insbesondere bei Verlobungsringen und Geschenken von Vorteil, damit die Überraschung möglichst erhalten bleibt. Wenn man sich doch um einige wenige Millimeter vertan hat, ist das nicht schlimm. Ringe können in ihrer Größe in der Regel vergrößert oder verkleinert werden.

Ringgröße mit Ring ermitteln

Wenn es bereits einen Ring gibt, der gut passt wird die Ermittlung einfach.

  1. Den gut passenden Ring nehmen
  2. Mit einem Lineal nur den Innendurchmesser ermitteln
  3. In der Tabelle nachsehen, welche Ringgröße zum Innendurchmesser passt ODER den Wert mit 3,14 (PI) im Taschenrechner multiplizieren

Ringgröße ohne Ring ermitteln

Mithilfe eines Bindfadens, eines Zentimeterbandes oder einem Streifen Papier kann man den Umfang des Ringfingers ermitteln. Der Wert in Zentimeters muss dann lediglich in Millimeter umgerechnet werden. Beträgt der Umfang 5 cm so ist die Ringgröße dann 50 mm.

  1. Hilfsmittel nutzen und Fingerumfang in cm bestimmen
  2. Nun cm in mm umwandeln (Faktor 10)

Ringgröße mit Schablone bestimmen

Eine weitere Möglichkeit, die Ringgröße zu bestimmen, besteht durch sogenannte Ringschablonen. Diese können beim Juwelier mitgenommen oder im Internet ausgedruckt werden.

  1. Ringschablone ausdrucken
  2. Löcher mit einem Messer oder einem Cutter schneiden
  3. Schauen, in welches Loch der Finger am Besten passt

Ringgröße mit Mulitsizer ermitteln

Der Multisizer ist ideal, um Ringgrößen zu bestimmen und kostet z.B. bei Amazon grade einmal 3,50 € (Stand: 18.11.2018). Dabei handelt es sich um eine Art Maßband in Ringform bei dem man nach dem Umlegen um den Finger direkt die passende Ringgröße ablesen kann. Hier gibt es kein Vertuen beim Ablesen von Tabellen oder beim Umrechnen von Werten. Wenn es sich nicht um ein geheimes Geschenk handelt, ist der kleine Betrag für den Multisizer gut angelegtes Geld beim Goldring kauf.

Weitere Tipps:
  • Bei der Ermittlung der Ringgröße sollte immer der Finger der Hand, an welcher der Ring getragen wird, als Grundlage dienen.
  • Rechter und linker Finger können unterschiedlich groß sein.
  • Finger sind morgens dünner als Abends. Also abends messen
  • Finger sind im Winter dünner als im Sommer. Besser im Winter messen.
  • Bei sehr breiten Ringen eine Nummer größer wählen
  • Bei sehr schmalen Ringen ggf. eine Nummer kleiner wählen
  • Wer zwischen zwei Ringgrößen schwankt wählt die Größere aus

Ringgrößen-Tabelle für Deutschland

Die folgende Tabelle hilft dabei, die richtige Ringgröße zu bestimmen. Für mehr Übersichtlichkeit haben wir nur die Ringgrößen in Deutschland berücksichtigt. Länder wie die USA, England, Frankreich und Japan führen eigene Ringgrößen. Der Durchmesser Innen in Millimeter lässt sich mit 3,14 (PI) multiplizieren um die Deutsche Ringgröße zu ermitteln.

Ringgröße
(Deutschland)
Durchmesser
Innen (mm)
Durchmesser
Innen (cm)
40 12,7 1,27
41 13 1,3
42 13,4 1,34
43 13,7 1,37
44 14 1,4
45 14,3 1,43
46 14,6 1,46
47 15 1,5
48 15,3 1,53
49 15,6 1,56
50 15,9 1,59
51 16,2 1,62
52 16,6 1,66
53 16,9 1,69
54 17,2 1,72
55 17,5 1,75
56 17,8 1,78
57 18,1 1,81
58 18,5 1,85
59 18,8 1,88
60 19,1 1,91
61 19,4 1,94
62 19,7 1,97
63 20,1 2,01
64 20,4 2,04
65 20,7 2,07
66 21 2,1
67 21,3 2,13
68 21,6 2,16
69 22,0 2,2
70 22,3 2,23

Einen Goldring online kaufen – Geht das?

Auch im Internet findet man zahllose Angebote von Goldringen jeglicher Preisklasse. Doch ist der Ringkauf im Internet seriös? Ja. Zumindest wenn man sich an einige der üblichen Regeln hält. Für den Online Goldring Kauf spricht häufig die sehr große Auswahl und oftmals niedrige Preise. Viele namenhafte Juweliere wie ringladen.de bieten ihren Kunden im Internet zudem persönliche Beratung und haben sich einer Bewertungsplattform wie z.B. TrustedShops angeschlossen. So können Interessenten fast gänzlich ausschließen, bei einem unseriösen Anbieter zu kaufen.

Neben den Bewertungen spielen auch die Zahlungsarten eine wichtige Rolle. Seriöse Anbieter setzen auch auf Zahlungsdienstleister wie Paypal oder Secupay. Auch der Kauf auf Rechnung ist möglich.

Wer also die richtige Ringgröße kennt oder weiß, wie sie ermittelt wird, kann durchaus auch seinen Goldring online kaufen und von großer Auswahl und vielleicht auch günstigeren Preisen profitieren.

Edelsteine und Highlights am Goldring

Goldring mit Stein: Bei der Wahl eines passenden Rings kommt es nicht zuletzt auf die Frage nach dem richtigen Stein an. Natursteine und Edelsteine zeigen sich in einer unglaublich großen Vielfalt. Und nicht nur das, auch dessen Bedeutungen unterscheiden sich. Hinzu kommt, dass jeder Stein ein Unikat sein kann, denn jeder von ihnen differenziert sich aufgrund seiner Farbe, feiner Risse oder kleinerer Einschlüsse. Es muss also nicht immer ein hochkarätiger Diamant sein, um den Ring zu etwas Besonderem zu machen.

Natürlich eignet sich nicht jeder Stein dazu, um schließlich geschliffen und eingefasst zu werden. Nicht alle Steine besitzen die notwendige Härte, um diese Verarbeitungsvorgänge durchlaufen zu können. Mitunter kann es jedoch eine ziemlich romantische und bedeutungsvolle Geste sein, seinen im Urlaub gefundenen Stein zu einem Ring für seine Liebste verarbeiten zu lassen. Zu den beliebtesten Steinen gehören beispielsweise der Rosenquarz, der Türkis, das Tigerauge oder der Citrin. Aber auch der Regenbogenmondstein oder der rot-orangeschimmernde Karneol können sich in einer Ringfassung wirklich sehen lassen.

  1. Goldring mit Rubin

Besonders Damen lieben Rubin Schmuck, dessen Farbton zwischen einem blassen und dunklem Rot variieren kann. Rubin basiert auf dem Mineral Korund, dessen rötliche Farbe erst durch die Zugabe von Chrom entsteht. Nur dann darf sich dieser Stein auch als Rubin bezeichnen und ist nicht zu verwechseln mit dem ähnlichen Mineral Saphir. Wie wertvoll ein Rubin ist, hängt von seinem Karat ab, also die Masse des Rubins.

Der Rubin Stein ist einer der hochwertigsten Farbedelsteine und eine so genannte Korund Varietät. Allerdings sind tiefrote Rubine in natürlichem Vorkommen sehr selten und damit auch teurer. Aus diesem Grund werden weniger rötliche Minerale oft gebrannt, was den Wert des Rubins mindert.

Das aktuell höchste Vorkommen von Rubin befindet sich in Myanmar, aber auch Madagaskar oder Thailand und Mosambik. Aufgrund seiner Seltenheit und Besonderheit eignet sich der Rubinstein in einem Goldring perfekt als Geschenk für den 30. Hochzeitstag. Betrachtet werden kann eine Anschaffung natürlich auch als Geldanlage, sofern es sich um einen möglichst hochkarätigen Rubinstein handelt.

  1. Goldring mit Perle

Die Perle ist in der Regel ein rundliches Gebilde aus Perlmutt. Dieses entwickelt sich in perlbildenden Muscheln oder Schnecken. Aus diesem Grund sind echte Perlen auch etwas ganz Besonderes. Wer einer Frau seine Wertschätzung, Liebe und Achtung entgegenbringen möchte, der greift zur Perle, dessen natürliche Bildung bis heute nicht komplett erforscht ist. Das perfekte Geschenk zum runden Geburtstag, zu Weihnachten oder für die Frage aller Fragen.

Perlen besitzen eine kristalline Struktur und bestehen zu fast 90% aus Calciumcarbonat, ähnlich wie es bei den Schalen der Muscheln der Fall ist. Somit weisen die Naturprodukte eine sehr hohe Widerstandsfähigkeit auf, sind bruch- und stoßfest und aufgrund seines schichtweisen Aufbaus absolut etwas Einzigartiges. Die „echte Perle“ oder „natürliche Perle“ bezeichnet eine geschützte Kennzeichnung für natürlich entstandene Perlen. Kultur- oder Zuchtperlen hingegen stellen menschengemachte Implantate dar. Sie werden in Muschelbänken speziell herangezüchtet, stammen also nicht aus dem Meer. Eine weitere Besonderheit sind die Barockperlen oder Biwa-Perlen. Sie weisen eine eher unregelmäßigere Form auf.

  1. Goldring mit Smaragd

Wer kennt ihn nicht, den auffallend dunkel- bis hellgrünen Smaragd, welcher nicht mit der grünen Turmaline oder dem Demantoid verwechselt werden sollte. Smaragde wurden bereits von vielen Kulturen auf dieser Erde geschätzt und als absolut wertvoll betrachtet. Vor allem diejenigen, welche aus Brasilien stammen, sind auch heute noch wertvoller als Diamanten. Bei den klaren Smaragdkristallen wird der so genannte Smaragdschliff angewandt, um den empfindlichen Stein zu schützen.

Kein Wunder also, dass der Smaragd in einigen Gebieten auch als „Gottesgeschenk“ bezeichnet wird und sich so manches Fundstück in Ausstellungen und Museen befinden. Ein besonderer Stein also, der für einen besonderen Menschen geeignet ist.

Der Smaragd gehört übrigens auch zu den Monatssteinen, ähnlich wie der Saphir oder der Diamant. So sollen Personen, welche im Mai geboren wurden, ihre Stärken durch das Tragen eines Smaragds hervorbringen.  Gerne wird der Smaragd Goldring zum Jahrestag, Hochzeitstag oder runden Geburtstag verschenkt. Besonders reifere oder ältere Frauen können den Smaragd würdevoll tragen und mit Stolz zur Schau tragen.

  1. Goldgrind mit Saphir

Auch der Saphir gehört in die Kategorie der Varietäten des Minerals Korund. Sie erstrahlen in verschiedenen Farbgebungen und stellen einen sehr exquisiten Edelstein dar. Der rötliche Rubin gehört dabei allerdings nicht zum Saphir. Perfekt geeignet für all diejenigen, die hohe Ansprüche an einen Stein mit Goldring stellen. Wie alle Korunde kristallisiert auch dieser Stein aufgrund von chemischen Beimengungen. Zu erkennen sind die Saphire anhand ihrer speziellen und natürlichen Form.

Der klassische Saphir, wie er gerne in Goldringen getragen wird, erstrahlt in einem typischen Kaschmir-Saphir, einem dunklen Blau. Saphire aus Montana besitzen einen sehr tiefen Ton, der aus Asien stammende Stein ist hingegen eher rosa- bis orangefarben.

In Sri Lanka entdeckte man unlängst den wohl größten Saphir mit über 1400 Karat und einem Wert von etwa 90 Millionen Euro. Kein Wunder also, dass der Saphir etwas ganz Besonderes ist und vor allem Menschen zu Glück verhelfen soll, welche im September geboren wurden. Weiterhin steht der Saphir für neue Chancen und eine glückliche Zukunft, sodass ein Goldring mit Saphir perfekt für einen Heiratsantrag geeignet ist.

  1. Goldring mit grünem Stein

Grüne Steine strahlen eine entspannende und frühlingshafte Atmosphäre aus und können in einem Goldring eingesetzt, ziemlich edel wirken. Mit einem grünen Stein wird der Mensch mit seiner Natur verbunden und bedeutet Leben und Überleben. Im Christentum symbolisieren grüne Steine Hoffnung und Erneuerung, früher im Mittelalter war die Farbe Grün, ein Symbol für Liebe. Auch heute noch ist das Grün in der Regel mit etwas Positivem Verbunden und bedeutet, dass alles gut ist. Auf Körper und Geist strahlt die Farbe Konzentration und Toleranz aus, schafft Ruhe und Harmonie und Zufriedenheit.

So kann mit einem Smaragd der Kreislauf des Lebens aufrechterhalten werden und jung halten. Auch der grüne Aventurin, der Jadestein und der Malachit haben ähnliche Bedeutungen. Ein grüner Stein kann also zu so ziemlich allen Anlässen geschenkt und getragen werden. Romantisch wird es, wenn der Schenker dem Beschenkten die Symbolik dahinter erklären kann.

  1. Goldring mit Diamanten

Diamanten faszinieren nicht nur die Frauenwelt. Sie stehen für Reinheit und wirken edel und anmutig. Die Angabe in Karat bei Diamanten definiert das Gewicht, nicht jedoch die Größe oder Abmessung. Je hochkarätiger, desto wertvoller, wobei es außerdem auf den Schliff, die Farbe und die Reinheit ankommt. Der Diamant wird nicht umsonst als der König aller Edelsteine betrachtet und stellt das härteste bekannte natürliche Material des Universums dar.

Die außergewöhnlichen optischen Eigenschaften lassen jeden Träger glänzen, egal ob als Reinversion oder in Bunt getragen. Farbige Diamanten stellen sogar ziemliche Schätze aus der Natur dar und werden immer seltener. Auch hier unterscheidet sich die Intensität der Farben, wobei jede von ihnen seine ganz eigene Besonderheit hat.

  1. Goldring mit Edelstein

Goldringe mit Edelstein können ganz unterschiedlicher Natur sein. So zählen der Aquamarin, der Axinit, der blaue Diamant oder der Quarz zu den Edelsteinen. Die Farben der Edelsteine reichen von Blau bis Violett und können unterschiedliche Farbintensitäten aufweisen. Aus diesen Gründen werden Edelsteine gerne im Schmuck verwendet.

Die Vielfalt der Edelsteine, welche sich für Goldringe eignen, ist groß. Somit ist für jeden Geschmack und jedes Individuum der passende Stein dabei. Dabei können ganz eigene und individuelle Geschenke gemacht werden, die zur jeweiligen Person passen. Edelsteine lassen sich zu beinahe allen Gelegenheiten tragen und verkörpern stets die eigene Persönlichkeit. Je nach Größe und Schliff, schaffen Goldringe mit Edelsteinen einen ganz besonderen Ausdruck.

  1. Goldring mit blauem Stein

Blau ist die Lieblingsfarbe vieler Menschen und steht für Zufriedenheit, Ruhe und Harmonie. Sie wirkt beruhigend und entspannend und lässt inneren Frieden finden. Auch ist Blau in der Lage, Stress und Hektik abzubauen und neue Energie zu liefern. Blau wird aber auch gerne mit Meer, Sommer, Flüsse und strahlende Sommerhimmel in Verbindung gesetzt.

Und wer kann all diese Eigenschaften und Sinneseindrücke nicht in seinem Leben gebrauchen? Goldringe mit einem blauen Stein passen daher zu extrem vielen Menschen. Sei es in Form eines Andenkens an einen unvergesslich schönen Urlaub oder einfach, um eine sehr fleißige Person symbolische Ruhe und Ausgeglichenheit zu schenken. Übrigens: Blaue Steine können auch von Männern getragen werden.

  1. Goldring mit rotem Stein

Rot besitzt eine enorme Energie und hat eine einzigartige Wirkung auf Körper und Geist. Es steht für Aktivität, Dynamik, aber auch Gefahr und viel Temperament. Zugegeben, eine mutige Farbe, zu der man stehen muss. Aus diesem Grund passen rote Steine zu Menschen, welche voller Leidenschaft stecken, entschlossen der Zukunft entgegenblicken und etwas mehr Durchhaltevermögen gebrauchen können. Mit einem Goldring mit rotem Stein, etwa einem Rubin, verschenken Sie Leidenschaft, Mut und Willensstärke.

Rote Steine fallen auf, harmonieren allerdings perfekt in goldenen Fassungen und sind das perfekte Geschenk zur goldenen Hochzeit oder anderen wichtigen Anlässen. Ein Stein aus einem roten Mineral ist alles andere als langweilig, mehr etwas ganz Besonderes.

  1. Goldring mit Gravur

Goldringe mit unterschiedlichen Steinen, Diamanten oder Edelsteinen stellen immer ein Unikat und etwas Besonderes dar. Eine Gravur kann einen Ring allerdings noch stärker einer Person entsprechen. Dies kann durch einen kleinen Spruch, eine Liebesbekundung oder einen Namen geschehen, sodass der Träger immer an die Bedeutung des Goldrings erinnert wird.

Gravuren eignen sich zu sämtlichen Anlässen, vor allem aber, wenn es um Eheringe oder den Verlobungsring geht. Dann können die Namen beider Partner/innen auf die Innenseite in individueller Schrift eingraviert werden. Auch Sätze wie „Ich liebe Dich“ können einen Ring persönlich gestalten und zu etwas Besonderem werden. In Kombination mit einem bedeutungsvollen Stein, lassen sich Goldringe passend zu sämtlichen Anlässen erstellen.

  1. Goldring mit Zirkonia

Künstlich hergestellte Einkristalle werden auch als Zirkonia bezeichnet. Häufig nutzt man diese Art Kristall als Imitation für einen Diamanten und wird häufig für die Herstellung von Schmuck verwendet. Optisch unterscheiden sich die beiden Formen kaum voneinander.

Die Entstehung von Zirkonia ist jedoch auf der Herstellung im Labor begründet, während Diamanten natürlich gewachsene Kristalle darstellen. Anhand der Farbe können Diamanten und die Zirkonia kaum voneinander unterschieden werden, es gibt sie in ebenso bunter Vielfalt. Zirkonia wirkt allerdings etwas glasartiger und weniger diamantartig, dafür sind sie längst nicht so teuer. Wer also eine passende Alternative zum Diamanten sucht, der wählt einen Goldring mit Zirkonia.

  1. Goldring mit Amethyst

Der Amethyst stellt eine Varietät aus Quarz dar und ist leicht an seiner violetten Farbgebung zu erkennen. Dabei kann es natürlich auch Abweichungen geben und sehr hell und rosafarben ausfallen, aber auch ziemlich dunkel Violett vorkommen. Die Farbverteilung im Amethyst ist dabei sehr unregelmäßig, was jeden Stein zu einem Unikat macht. In Edelsteinqualität ist der Amethyst sehr beliebt, in dunkelvioletter Form ist er sogar sehr wertvoll.

Zu damaliger Zeit galten diese Steine als Heilsteine, um Hautkrankheiten oder Insektenstiche zu heilen. Damen lieben nicht nur die Farbe des Steins, sondern auch seine zugesprochenen Kräfte im Bereich energetischer Reinigung. Er wirkt anmutig, edel und ist das perfekte Accessoire zu edlen Anlässen.

  1. Goldring mit Rosenquarz

Rosenquarz wird von den Damen besonders gerne getragen, weist es doch eine zarte rosarote Färbung auf. Diese schimmert milchig-trüb bis durchscheinend und weist verschiedene Aggregate auf. Rosa Quarz wird aus diesen Gründen gerne in Schmucksteinen oder Kunstgegenständen verarbeitet.

In der Esoterik gilt der Rosenquarz als ein Zeichen für Fruchtbarkeit und unendlicher Liebe. Deshalb nutzt man diese Steine auch gerne, um seiner Freundin einen Verlobungsring zu überreichen oder um ihr seine Liebe zu gestehen. So werden die Steine häufig auch in eine Herzform geschliffen oder mit feinen Goldfassungen kombiniert. Goldringe mit Rosenquarz sind zeitlos und wunderschön, egal zu welchem Alter man diesen tragen möchte. Er versinnbildlicht pure Weiblichkeit und lässt jedes Frauenherz höherschlagen.

  1. Goldring mit Citrin

Der Citrin ist nach dem französischen Wort für Zitrone benannt worden, da er eine zitronengelbe Farbe aufweist. Aus diesem Grund passt er auch perfekt zu einem Goldring. Auch der Citrin stammt aus einer Varietät des Quarzes und kommt zusammen mit dem Amethyst vor.

Gefunden wird der Citrin vor allem in Brasilien, Uruguay, Madagaskar oder Mosambik, wobei die Citrine schon vor Christus in der Antike populär waren. Farblich kann das Zitronengelb auch in dunklere Töne abweichen, sodass diese etwa in ein dunkles Goldgelb übergeht. Träger mit einem freundlichen und aufgeschlossenen Gemüt werden diesen Ring mit Citrin lieben. Er wirkt aufmunternd und schenkt Selbstvertrauen.

Anpassungen vornehmen lassen – So wird es gemacht

Hin und wieder bedarf es kleinerer und größerer Anpassungen, damit der Goldring weiterhin perfekt am Finger sitzt. Mitunter gibt es das heißgeliebte Schmuckstück auch nicht mehr in der eigenen Größe zu kaufen und muss auf eine andere Größe ausweichen. Hier eine gute Nachricht für alle, bei denen der Schmuck nicht mehr wie angegossen sitzt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Ring größer und kleiner zu machen. Dabei kann man sich einerseits an den Juwelier seines Vertrauen wenden und hier und da lassen sich kleine Anpassungen auch selbst zu hause vornehmen. Die Vorschläge dienen als Überblick, wir übernehmen weder Haftung noch Gewähr für etwaige verursachte Schäden, die durch unsachgemäße Verwendung entstehen.

Den Goldring kleiner machen

Wenn die Finger im Laufe der Zeit etwas kleiner geworden sind fängt der Ring an zu rutschen. Im schlimmsten Falle droht der Verlust des hochwertigen Schmuckstücks. Wenn der Ring am Finger rutscht hilft nur eines: Den Goldring kleiner machen. Wie das geht und welche Möglichkeiten es gibt stellen wir hier kurz vor.

Do it yourself: 

Mit durchsichtigem Nagellack kann man die Innenseite des Rings vorsichtig anpinseln und ihn danach trocknen lassen. Dadurch wird der Durchmesser des Rings etwas kleiner. Diese Methode sollte jedoch nicht mit sehr hochwertigen und teuren Goldringen durchgeführt werden, da der Nagellack die Legierung beschädigen könnte! Die Methode wird eher bei Mode-Schmuck angewendet. Besser ist, den Ring vom Juwelier professionell kleiner machen zu lassen.

Beim Profi: 

Wenn ein Juwelier den Ring enger machen soll, wird meist ein kleines Stück vom Ring herausgeschnitten und neu verlötet. Je nach Form des Rings ist dieses Verfahren mal mehr und mal weniger aufwändig.

Den Goldring größer machen

Es ist nicht unüblich, dass der Fingerumfang im Laufe der Zeit zunimmt. Man sollte nicht mit der Ringerweiterung warten, bis man ihn nicht mehr vom Finger bekommt sondern direkt ein Fachgeschäft aufsuchen.

Die Ringweitenanpassung ist schnell gemacht und kostet in der Regel nicht viel. Wie funktioniert die Ringweitung? Meist wird aus einem von zwei gängigen Verfahren gewählt. Entweder lässt sich der Ring nach dem Erhitzen dehnen. Mit dieser Methode sind kleine Größenänderungen meist möglich. Wenn diese Methode nicht ausreicht, lässt sich die zweite Methode anwenden.

Bei der zweiten Variante wird der Ring aufgeschnitten und um ein Stück desselben Materials erweitert und zusammengeschmolzen. Für das menschliche Auge sind die Änderungen und Nähte nicht sichtbar, so dass niemand um sein Schmuckstück bangen muss. Wichtig ist lediglich, dass man es einem Profi anvertraut.

Die Gestaltung des Rings verändern

Wem der eigene Ring auf Dauer nicht mehr gefällt kann sich beim Juwelier auch über Veränderungen am Ring beraten lassen. Nachträgliche Verzierungen, das Einsetzen von Steinen, Brillanten oder das Einarbeiten zusätzlicher Materialien sind durchaus möglich. Auch das komplette Einschmelzen des Goldrings und eine individuelle Neugestaltung sind durchaus gängige Praxis. Wer nur seinen Stein am Goldring verloren hat sucht sich einfach einen neuen passenden Stein aus und lässt diesen einarbeiten.

Die Kosten für eine Anpassung

Je nach Juwelier und nach Schwierigkeitsgrad liegen die Kosten für eine Anpassung des Goldrings sehr unterschiedlich. Mit 10-20 € ist man sehr preiswert dabei, einplanen sollte man besser 40-60€ für die Veränderung der Ringgröße. Wer gedanklich 100 € einkalkuliert erlebt in aller Regel keine bösen Überraschungen. Der Preis variiert von Region zu Region und wird auch durch Form und Schwierigkeitsgrad beeinflusst. Wenn der Ring bereits in dem selben Geschäft erworben wurde, kann es durchaus sein, dass die Veränderung als Serviceleistung kostenlos angeboten wird. Also zunächst dort nachfragen wo der Ring auch erworben wurde.

Einen Goldring pflegen – Mit dieser Anleitung kein Problem

Trau- und Eheringe werden in der Regel ganzjährig getragen. Im Laufe der Zeit kommt es daher zu Ablagerungen, Verunreinigungen, Kratzern und anderen kleinen Macken. Nicht für jedes Problem muss gleich der Juwelier aufgesucht werden. Regelmäßige Pflege und Achtsamkeit schützen den wertvollen Goldring davor unansehnlich zu werden und lindern die Materialermüdung. Dennoch sollte viel getragener Goldschmuck alle zwei bis drei Jahre beim Juwelier zur Profi-Reinigung abgegeben werden. Unterjährig haben sich folgende Tipps und Haushaltsmittel für die Pflege und Aufbewahrung als nützlich erwiesen.

Wie putze ich einen Goldring

Eine einfache Möglichkeit, seinen Goldring zu putzen ist Spülmittel. Ein bis zwei Tropfen am Ring verreiben und unter lauwarmen Wasser abspülen. Bei sehr kleinem Schmuck kann man den Ring auch in ein Filmdöschen mit Spüli und lauwarmen Wasser legen und vorsichtig schütteln. Besonders hartnäckige Ablagerungen und Schmutz lassen sich vorsichtig mit einer Zahnbürste zusätzlich bearbeiten. Danach wird der Ring zum Trocknen mit einem Tuch aus Baumwolle bearbeitet. Ein Tipp für Extraglanz: Man poliert den Ring mit einem Hirschledertuch auf Hochglanz.

Wem der Vorgang zu manuell oder aufwändig ist, kann sich auch ein kleines Ultraschallbad für seinen Goldring und anderen Schmuck zulegen. Wird der Schmuck ca. 2 Minuten intensiv durch Schwingungen in Bewegung gesetzt, löst sich der Dreck von ganz alleine. Positiver Nebeneffekt: Auch Brillen lassen sich prima von Schmutz und Ablagerungen befreien.

Vorsicht bei Salzwasser und Chlor

In Schwimmbädern und am Strand kommt ein Goldring unweigerlich mit Salzwasser oder Chlor in Berührung. Weder für Menschen noch für Schmuck ist dieses Wasser besonders bekömmlich. In jedem Falle gilt: Ein sehr hochwertiger Goldring (entscheidend ist die Karat-Anzahl) nimmt weniger Schaden als ein minderwertiger Goldring. Ein Gradmesser, der die Spreu vom Weizen trennt, kann man bei 585 er Legierungen machen. Goldschmuck mit weniger als 585 Karat sind anfällig für Erosionen und Verfärbungen!

Kommt ein Goldring mit Chlor in Berührung kann er seine Farbgebung ändern bzw. anlaufen. Weist der Ring bereits feine Schäden wie kleine Risse auf ist ebenfalls Vorsicht geboten, da das Material hier besonders empfindlich ist. Goldringe und Schmuck bei denen Edelsteine eingearbeitet wurden sind ebenfalls gefährdet, da die Folge von zuviel Chlor-Kontakt sein kann, dass sich der Edelstein aus der Fassung löst oder sich der Edelstein verfärbt oder ermattet.

Das gleiche gilt weitestgehend auch für den Kontakt von Goldring und Salzwasser. Hochkaräter sind weniger empfindlich. Ringe mit Edelsteinen sollten tunlichst nicht in Salzwasser gebadet werden. Diamanten werden durch Salzwasser stumpf und weniger ansehnlich.

Unser Rat: Hochwertige Schmuckstücke sollten mit besonderer Vorsicht am Strand und im Freibad getragen werden. Weitere Gefahren für den Ring sind außerdem Sand und Sonnencreme. Daher raten wir dazu, Goldschmuck während des Badens abzulegen und sicher zu verstauen. Wer dennoch mit Goldring schwimmen geht sollte sein Schmuckstück unmittelbar danach unter fließend Wasser abspülen und mit einem Tuch vorsichtig abwischen und polieren.

Die richtige Aufbewahrung für einen Goldring

Wird der Goldschmuck grade nicht getragen sollte er ordentlich aufbewahrt werden. Eine Schmuckschatulle ist genau dieser richtige Ort für einen Goldring. Einerseits schützt die Schatulle den Ring vor äußeren Einflüssen und verhindert zum Beispiel ein Verkratzen des Rings. Andererseits ist ein fester Ablageort auch ein wirksamer Schutz vor dem Verlegen des Rings. Bitte den Goldring NICHT auf Watte betten.

Wie entfernt man Kratzer aus dem Goldring

Wer seinen Goldring als Laie selbst polieren möchte um bspw. Kratzer zu entfernen sollte in jedem Falle ohne Gewalt anzuwenden. Zunächst sollte der Schmuck (wie im ersten Punkt beschrieben) gründlich gereinigt werden. Mit milder Seife,  einer Zahnbürste und einem speziellen Poliertuch ausgestattet lassen sich Unreinheiten schon deutlich reduzieren. Die Tücher erhält man beim Juwelier und im Internet. Mithilfe der Reinigungstücher lässt sich häufig eine enorme Verbesserung erzielen. Wer mit dem Ergebnis noch nicht zufrieden ist gibt seinen Goldring bitte beim Juwelier zur Aufbereitung ab. Die Kosten dafür betragen oftmals nur wenige Euro.

Reparieren lassen – Nur beim Fachmann!

Ein Goldring wird stark beansprucht und oftmals 24/7 getragen. Daher können neben Kratzern auch größere Beeinträchtigungen auftreten. Der Ring kann sich verbiegen und im Worst Case sogar brechen. Beides ist nicht schlimm, denn ein Fachmann kann den Ring in kürzester Zeit wieder instand setzen.

Es gibt auch für den Privatmann günstige Schmuckreparaturwerkzeuge zu kaufen, allerdings raten wir ganz klar zum Besuch eines Fachmanns. Für den Erwerb der Schmuckreparturwerkzeuge kann man gleich mehrere Male einen Ring direkt vom Profi reparieren lassen.

Ringallergie – Tipps

Allergie gegen den Goldring

In seltenen Fällen kann eine Goldallergie auftreten. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass eine zusätzliche Komponente Auslöser der Allergie ist. Die Fassung für den Edelstein ist bspw. selten aus Gold. Auch der Ring selbst wird häufig in Kombination mit anderen Metallen (z.B. Nickel, Silber, Kupfer und Zink) verwendet. Daher gilt vorher zu klären, ob es sich tatsächlich um eine Gold-Allergie handelt. Symptome für eine Goldallergie sind Hautrötungen, Pusteln oder Pickel an der Stelle, wo der Goldring getragen wird. Ferner kann auch Hautjucken und trockene Haut auftreten. Weniger wahrscheinlich sind für Ringträger Symptome wie Darmprobleme oder ein Anschwellen der Schleimhäute. Dies trifft eher auf Gold im Mundraum zu.

Wenn oben genannte Punkte zutreffen sollte der Hausarzt oder ein Allergologe aufgesucht werden.

Goldring gegen Gerstenkorn

Eher aus dem Reich der großmütterlichen Mythologie überliefert findet man im Internet Hinweise darauf, dass Gold bei einem Gerstenkorn helfen soll. Durch das Reiben des Goldrings über das Gerstenkorn soll dem lästigen, juckenden Kügelchen der Gar ausgemacht werden. Wissenschaftlich bestätigt wurde der Zusammenhang unseres Wissens nach nie. Besser ist, den Arzt oder Apotheker aufzusuchen. Oftmals hilft bereits eine desinfizierende Augensalbe dass kleine Übel zu beseitigen.

Einen Goldring verkaufen – Gute Gründe und Anlaufstellen für den Verkauf

Es gibt viele unterschiedliche Gründe, sein Gold in Geld umzuwandeln. Was man beachten sollte, wenn man seinen Goldring verkaufen möchte steht hier. Einem seriösen Käufer sind die Hintergründe für den Verkauf meist egal. Ob es sich um geerbten Familienschmuck, ein Fundstück oder den Ehering des Ex-Mannes handelt spielt beim Goldring-Verkauf keine Rolle. Der Preis richtet sich nach dem Gewicht, dem Feingehalt des Goldes und dem aktuellen Goldpreis.

Der Feingehalt ist meist in der Gravur (Punze) sichtbar. Ist diese nicht mehr lesbar, sollte unbedingt ein Fachmann zur Feingehalt-Bestimmung hinzugezogen werden. Für die Feingehalt-Bestimmung können Kosten bis zu 15% des Ring-Wertes anfallen. Den Preis für die Bestimmung sollte man im Vorfeld abklären, damit es nicht zu Missverständnissen kommt.

Will man sein Schmuckstück nun verkaufen kann man sich im örtlichen Fachgeschäft, z.B. beim Gold-Ankauf (häufig in Großstädten anzutreffen) oder beim Juwelier Angebote einholen. Auch im Internet kann man sein Gold an den Mann bringen. Wer ohne Not und Zeitdruck verkauft sollte in Ruhe einige Online-Portale begutachten und auch den Gang zum Fachgeschäft nicht scheuen um das beste Angebot für den Goldring-Verkauf auszuhandeln.

Zur Tabelle mit Übersicht zu Karat / Gramm-Gold

Vorsicht gilt beim Haustür-Geschäft. Wenn es an der Türe klingelt und man Ihnen anbietet, ihren Schmuck zu Höchstpreisen anzukaufen, sollten Sie die Herrschaften dringend abwimmeln und ggf. die Polizei verständigen. Oftmals verbergen sich hier Trickbetrüger im Anzug.

Achtung: Gegebenenfalls muss der Erlös versteuert werden!

Alternativen zum Goldring

Wer auf Gold verzichten möchte findet in allen Formen, Farben und Preisklassen wundervolle Alternativen zum Goldring.

  1. Ringe aus Edelstahl

Ringe aus Edelstahl haben sich binnen der letzten Jahre als die perfekte Alternative zum Goldring erwiesen. Immerhin mögen nicht alle Menschen die Farbgebung von Gold und greifen lieber zur modischen Alternative. Und genau das stellen Ringe aus Edelstahl auch dar, einen Modetrend, welcher preisgünstiger dasteht, als der klassische Goldring.

Gold und Silber zeigen sich im Vergleich weiter kostspieliger, sollte es noch ein besonderer Edelstein und eine passende Gravur sein. Dank dem edlen Material Edelstahl können günstige Trauringe hergestellt werden, welche grundsätzlich eine breitere Form aufweisen können.

Edelstahl ist hygienisch und widerstandsfähig, weswegen dieses Material nicht nur in Form von Schmuck zu finden ist. Es ist hochwertig und gleichzeitig elegant, sodass es sich hier um richtig robuste Ringe handelt. Edelstahl gehört zu den harten Metallen, ähnlich wie es bei Titan der Fall ist. Dies macht die Ringe äußerst unempfindlich gegen äußere Einflüsse, wie beispielsweise Kratzer. Und auch der hygienische Aspekt ist für viele Ringträger entscheidend, denn Edelstahl ist keimresistent und kann auch im Wasser für längere Zeit getragen werden.

Viele lassen sich Trauringe oder Eheringe aus Edelstahl mit anderen Materialien kombinieren. So können Umrandungen mit Goldstreifen einen schönen Kontrast und Effekt darstellen. Auch Muster und breitere Goldstreifen lassen sich individuell anfertigen. Generell ist hier der Fantasie keine Grenze gesetzt, sodass in der Mitte des Rings ein kleiner Diamant oder Zirkonia glänzen kann und auch für die individuelle Gravur auf der Innenseite ist ausreichend Platz.

Edelstahlringe sind für das kleinere Budget perfekt. Aber nicht nur das, auch in Sachen Gestaltung lassen sie einige Variationen zu. So können es schlussendlich ganz schlichte Edelstahl Ringe mit feiner Namensgravur, oder aber ausgefallene Muster und Steinkombinationen sein. Ebenso können die Edelstahl Oberflächen individuell nach Wunsch geschliffen werden, sodass die Ringe entweder matt oder glänzend erscheinen. Sogar die Form des Ringes muss nicht ausschließlich rund sein, sondern lässt sich sogar in Herzform gießen.

  1. Ringe aus Silber

Silberringe sind schlicht, elegant und besitzen eine einzigartige Ausstrahlung. Und auch in Sachen Vielfalt sind den Ringen aus Silber keine Grenzen gesetzt, eben sowenig wie den Verwendungsmöglichkeiten. So werden die Ringe gerne zur Verlobung verschenkt, aber auch einfach nur dann getragen, weil sie einem persönlich gut gefallen. Silber ist nicht nur edel und schick, sondern auch voll im Trend. Und das sowohl bei den Damen, als auch bei den Herren, sodass Paare sich häufig auf schlichte Silberringe einigen.

Es ist Fakt, dass Silber Ringe zu den ältesten Schmuckformen gehören und immer noch nicht aus der Mode gekommen sind. Die edlen Metalle werden bereits seit Jahrhunderten zu wundervollen Schmuckstücken verarbeitet. Und das nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt. Neben Gold ist Silber eines der beliebtesten Materialien für Schmuck, insbesondere Ringe. Silber besitzt einen zarten Glanz, schimmert stets im Licht, ist widerstandsfähig und soll sogar magische Eigenschaften besitzen.

Natürlich können Silberringe auch in eine ganz besondere Form gebracht werden, etwa für diejenigen mit etwas mehr Anspruch. So werden die meisten Fingerringe aus einem hochwertigen Sterlingsilber gefertigt, welche eine gute und langlebige Qualität mitbringen. Mit einem schönen und individuellen Stein in der Mitte des Rings werden diese natürlich auch zu einem Unikat.

So sehen beispielsweise kleine Diamanten oder Steine aus Rosenquarz besonders edel und schick aus. Für besondere Anlässe können schließlich feine Gravuren dafür sorgen, dass der Ring zu etwas Einzigartigem wird. Dann sind Ringe aus Silber das perfekte Geschenk zu Weihnachten oder generell für besonders wertvolle Menschen.

  1. Ringe aus Platin

Platin ist die perfekte Alternative zu teurem Weißgold und ähnelt einem Ring aus Silber. Platin Ringe werden gerne für Trauringe gewählt, um ein ganz besonderes Material zu verwenden. Dabei ist Platin ein Material mit einer sehr hohen Reinheit und besitzt keinerlei Verfärbungen. Dadurch wirkt es vollständig weiß, natürlich absolut wertvoll und einzigartig. Trauringe aus Platin sind aus diesem Grund sehr beliebt und machen den schönsten Tag im Leben einfach perfekt.

Platin wird auch als „die Königin aller Metalle“ bezeichnet und stellt das reinste aller Edelmetalle dar. Natürlich kommt es auf das Platin an, welches für die Herstellung der Platinringe verwendet wird. Mitunter kann aber selbst Feingold nicht mit der Reinheit von Platin mithalten.

Zudem ist Platin weit seltener in seinem Vorkommen als Gold. Zwar spielt diese Tatsache nicht immer eine Rolle bei einer Hochzeit, trotzdem sind Platinringe weit hochwertiger und wertbeständiger. So kommt Platin rund 30 Mal seltener vor, als es bei Gold der Fall ist. Und um es hinzuzufügen: Der Anteil an Fremdmetallen ist im Platin absolut gering. Kein Wunder also, dass Ringe aus Platin zwar teurer, aber absolut geeignet für besondere Menschen und Anlässe ist.

Wer dennoch nicht allzu viel Geld für Platinringe ausgeben kann, der kann nach Ringen aus Platin 600, anstelle von 950, suchen. Dies macht den Preis bei den Ringen etwas günstiger, vor allem wenn es breite und sehr massive Ringe werden sollen. Außerdem lassen sich Platin Ringe auch mit anderen Materialien kombinieren. Somit sieht Platin in Kombination mit Rotgold oder Gelbgold absolut edel aus. Ja, Platin ist ein sehr edles, aber auch teures Material und strahlt Qualität und Hochwertigkeit aus. Sie sind seltener und überaus kostbar, hinzu kommt die hohe Reinheit und die besonders guten Eigenschaften.

  1. Ringe aus Carbon

Wer neue Trends setzen möchte und nach etwas Außergewöhnlichem sucht, der wird unter den Carbonringen fündig. Hierbei handelt es sich um ein eher neuartigeres Material, besonders wenn es um die Herstellung von Schmuck geht. Die Haptik der Ringe aus Carbon unterscheidet sich dabei maßgeblich von denjenigen Produkten aus Gold oder Silber und anderen Edelmetallen. Und mehr noch: Auch die besondere Farbe macht das Carbon zu etwas Besonderem.

Es ist zugegeben schon etwas mutig, sich für Trauringe aus schwarzem Carbon zu entscheiden. Trotzdem kann das Material aufgrund seiner Unempfindlichkeit und Härte überzeugen. Somit bleiben diese Ringe auch nach jahrelangem Tragen frei von Abnutzungsspuren. Das Material ist resistent gegen Kratzer, sogar weit besser, als es bei Titan der Fall ist. Die Optik zeugt von einer eher samtigen Oberfläche, die weniger glänzend und mehr matt erscheint. Vergleichbar ist die Oberfläche mit geschliffenem Holz. Hinzu kommt, dass Ringe aus Carbon auffällig leichter sind, als andere Ringe. Somit ist der Tragekomfort bei Carbonringen wesentlich höher.

Schwarze Ringe aus Carbon lassen sich besonders auffällig und individuell gestalten. Besonders schick wirken die Carbonringe zusammen mit einer goldenen Gravur oder goldenen Umrandungen. Wer Gold nicht mag, der kann das schwarze Carbon auch mit Silber kombinieren. Ebenso schön sehen sämtliche farbigen Steine oder schlichte Diamanten auf Carbon aus. Als günstige Alternative lassen sich auch Zirkonia einfassen, welche als künstliche Diamanten gelten.

  1. Ringe aus Palladium

Auf der Suche nach einer besonderen Farbgebung und einem geringen Gewicht, fallen auch die Ringe aus Palladium ins Auge. Somit ist auch Palladium ein Edelmetall und oftmals günstiger im Preis, im Vergleich zu den Goldringen. Dies allerdings, ohne dem Ring die notwendige Eleganz zu nehmen. Perfekt also, um als dauerhaftes Symbol für die Ehe zu gelten. Die Schönheit dieses Materials steht ideal im Zeichen der Liebe und ist ebenso wie diese äußerst selten. Die silberweiße Farbe von Palladium fällt dabei besonders auf und wird für die Wahl von Trauringen immer beliebter.

Im Vergleich zu anderen Materialien kann Palladium nicht mit Sauerstoff reagieren, sodass das Material nicht oxidiert. Dies wiederum bedeutet, dass der Ring nicht „anläuft“, wie man es von anderen Ringen oder Materialien kennt. Die silbernen Ringe glänzen langlebig und wirken auch nach Jahren noch edel und anmutig.

Wer sich also für einen Trauring aus Palladium entscheidet, der wählt ein Schmuckstück, welches möglichst das ganze Leben hält und immer an einen besonderen Tag erinnert. Die individuellen Stilwünsche können hier ebenso umgesetzt werden, wie es bei anderen Ringausführungen möglich ist. Aber auch ganz schlichte Palladium Modelle sind gerne gewählt. Darüber hinaus werden häufig auch Muster oder diverse Steine und Edelsteine eingesetzt, um den Ring zu etwas Besonderem zu machen.

Es müssen also nicht immer Ringe aus Weißgold, Silber oder Gold sein. Neben Platin ist Palladium eines der meistgewählten Materialien für Eheringe oder Verlobungsringe. Tatsächlich sind Edelmetalle das entscheidendste Symbol des Eheglücks und perfekt, um den künftigen Lebensweg mit diesen Ringen zu beschreiten. Palladium Ringe sind dabei alles andere als konventionell und unterscheiden sich von den gängigen Ringen. Sie sind die perfekte Alternative zum Gold und Silber und damit nicht minderwertiger.